18.05.2024

Emotionaler Heimkampftag und weiterhin Tabellenführer

Mainburger Judo Herren stellen ihr Potential erneut unter Beweis

Kurz gesagt – wer nicht dabei war, hat etwas versäumt. Am Heimkampftag der Mainburger Judo Herren in der TSV-Turnhalle jagte ein Gänsehautmoment den anderen. Die zahlreichen Zuschauer, Freunde, Familien sowie die Mannschaft selbst waren Teil eines unvergesslichen Nachmittags, der den Mainburger Judo-Spirit nach fast zehn Jahren Ligaabstinenz in vollem Glanz erstrahlen ließ. Das Bild des Phönix aus der Asche wäre wohl etwas pathetisch – aber durchaus angebracht. Die Tabellenführung ist daher wohlverdient und verdienter Lohn aus den vier ereignisreichen Kämpfen gegen die Mannschaften aus Deggendorf, Hohenthann, Mitterfels und Vilsbiburg.

In der Bezirksliga wird an den drei Kampftagen „Jeder-gegen-Jeden“ gekämpft, so dass sich am Ende der Saison die Mannschaften jeweils dreimal gegenüberstanden. Dies bietet eine große Anzahl an Kämpfen und damit die Möglichkeit eine schwache Tagesform auszugleichen.

Mainburg gegen Mitterfels

Das Startlos traf diesmal die Gewichtsklasse bis 81 kg und damit Stefan Grunst. Nach einem ersten Abtasten und kleinerer Bodenaktionen kam Grunst dann durch einen Konter des Gegners mit einer Waza-ari Wertung in den Rückstand. Im nachfolgenden Bodenkampf versuchte er sich dann aus der Beinklammer zu befreien und in einen Haltegriff zu wechseln. Der Kampfrichter unterbrach jedoch den Versuch und so ging es im Stand weiter. Es folgte ein erneuter Wurfansatz des Gegners, der zur zweiten Waza-ari Wertung und damit zur Niederlage für Mainburg führte. Jakob Rank trat erneut bis 66 kg an und hatte ein Freilos – Zwischenstand 1:1. Die Gewichtsklasse bis 73 kg besetzte der Routinier Florian Birner. Es dauerte dann auch keine zehn Sekunden und der Kontrahent lag mit Uchi-mata auf dem Rücken. Im Schwergewicht über 90 kg sah die Aufstellung Simon Glockner vor. Auch er fackelte nicht lange und überraschte nach ca. 15 Sekunden den Gegner mit einem knackigen Uchi-mata. In der finalen Gewichtsklasse der Begegnung bis 90 kg wurde Gerard Algueró auf die Matte geschickt. Sein Mittel zum Sieg war ein kurz ausgeführter Sasae-tsuri-komi-ashi. Endstand gegen Mitterfels 4:1 für Mainburg.

Mainburg gegen Deggendorf

Die Runde eröffnete Christian Kipperer bis 81 kg mit einem tiefen Seoi-nage Versuch. Der Ansatz blieb ohne Wertung, wurde jedoch im Boden mit Haltegriff weitergeführt. Kipperer ließ sich das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und entschied nach 20 Sekunden Haltezeit den Zweikampf für sich. Das Leichtgewicht übernahm Mustafa Ilhan. Gleich zu Beginn des Kampfes wurde er mit einer überfallartigen Wurfaktion überrascht, die in der Bodenlage und in einem Haltegriff des Deggendorfers endete, aus dem sich Ilhan zwar befreien konnte, jedoch mit Waza-ari im Rückstand lag. Der Kampfverlauf blieb sehr aktiv und teilweise unübersichtlich. Eine Technik von Ilhan wurde vom Kampfrichter nicht gegeben, so dass die Chance zum Ausgleich noch offenblieb. Nach gut zwei Minuten Kampfzeit machte der Deggendorfer dann den Sack zu und entschied die Auseinandersetzung für sich. Zwischenstand 1:1. Florian Birner griff diesmal etwas tiefer in sein Technik Repertoire. Dem starken Ko-soto-gari Ansatz konnte sich der Gegner jedoch erwehren, so dass der Mainburger den Uchi-mata erneut auspackte und nach 32 Sekunden den Punkt nach Mainburg holte. Im Schwergewicht wollte Sergej Lenz dann den ihm bereits bekannten Kontrahenten Paroli bieten. Aus vorherigen Kämpfen standen leider zwei Niederlagen auf seiner Seite – diesmal wollte er das Blatt wenden. Eine erste misslungene Wurfaktion des Deggendorfers brachte Lenz dann gleich in eine gefährliche Bodensituation, der er sich glücklicherweise noch entziehen konnte. Im weiteren Kampfverlauf konnte Lenz gegen den körperlich sehr präsenten Gegner zwar verhindern, dass Dieser entscheidende Techniken gegen Ihn durchbrachte, musste jedoch drei Bestrafungen u. a. wegen passivem Kampfverhalten gegen sich erdulden. Dies bedeutete Hansoku-make (Disqualifikation) gegen ihn und somit den Sieg für den Deggendorfer. Zwischenstand 2:2. Den abschließenden Kampf bis 90 kg in dieser Runde absolvierte wiederum Gerard Algueró. Leider verletzte er sich zu Beginn des Kampfes und musste aufgeben. Endstand gegen Deggendorf 2:3 für Deggendorf.

Mainburg gegen Vilsbiburg

Bis 81 kg hatten die Vilsbiburger keinen Kämpfer auf der Liste, so dass Stefan Grunst ein Freilos für Mainburg verbuchen konnte. In der nächsten Begegnung gab Fritz Föhlisch sein Comeback. Er stand einem wieselflinken Kontrahenten gegenüber, den es in der ersten Minute galt einzufangen galt. Mit einem kurz angesetzten Koshi-guruma und nachfolgendem Haltegriff machte Föhlisch die erste Wertung für sich klar. Im nächsten Anlauf versuchte er dann, leider erfolglos, im Boden mit einer Hebeltechnik abzuschließen. Weiter im Stand mit tiefem Seio-nage, ohne Wertungswirkung, konnte Föhlisch dann jedoch einen Koshi-guruma Ansatz kontern und mit Ippon den Sieg den Punkt holen. Der Gegner bis 73 kg gab vor Beginn auf und überließ Florian Birner so kampflos das Feld. Ein weiteres Freilos mangels Gegenüber wurde dann Leander Hölzl zuteil, der damit den Zwischenstand auf 4:0 perfekt machte. Den verletzten Algueró vertrat dann, eine Gewichtsklasse höher bis 90 kg startend, Christian Kipperer. Der Vilsbiburger war dann auch fast einen Kopf größer und entsprechend schwer kontrollierbar. Kipperer versuchte den Größenvorteil über tiefe Seoi-nage Angriffen auszugleichen und damit eine schnelle Entscheidung herbeizuführen. Leider ohne Erfolg. Die Reichweitenvorteile spielte der Gegner vor allem über die Beine. Ein Ko-soto-gari brachte den Mainburger dann erstmals mit Wertung zu Fall und den Vilsbiburger in Führung. Kipperer versuchte weiterhin Druck zu machen. Aus einem starken Ko-uchi-maki-komi konnte sich der Kontrahent dann nur in letzter Sekunde herausdrehen. Diese Technik schien ein probates Mittel zu sein. Ein zweiter Anlauf mit Finte Seoi-nage zu Ko-uchi-maki-komi wurde erst bewertet – dann jedoch wieder zurückgenommen. Damit blieb es beim Rückstand und die Zeit lief. Nach fast dreieinhalb Minuten nutze der Vilsbiburger dann erneut seine langen Beine und überraschte mit einem starken Ko-soto-gari, der Ihm ein weiteres Waza-ari und somit den Sieg einbrachte. Endstand gegen Vilsbiburg 4:1 für Mainburg

Mainburg gegen Hohenthann

Zuletzt standen sich dann der Tabellenführer und der Zweitplatziert gegenüber. Eröffnet wurde der Reigen abermals durch Stefan Grunst. In der sehr verbissen geführten Auseinandersetzung gaben sich beide Kontrahenten kaum eine Blöße. Mit gutem Nackengriff und immer wieder störendem Beineinsatz, begann Grunst den Kampf. Der Hohenthanner hatte diesem wenig entgegenzusetzen und holte sich in einer frühen Phase des Kampfes ein Shido (Bestrafung) wegen Verlassen der Wettkampffläche ab.

Die weiteren Aktionen waren geprägt durch einige Wurfansätze des Mainburgers, welche leider nicht zum gewünschten Erfolg führten, jedoch bei einem Ansatz von Grunst den Hohentanner als Gegenwehr den Griff zum Bein provozierten. Als Folge daraus, die zweite Bestrafung ausgesprochen wurde. Grunst verfolgte seine Linie weiter, machte mit starkem Griff Druck auf den Gegner und erzwang einmal mehr ein Heraustreten aus der Wettkampffläche Shido Nummer Drei und somit Sieg für Ihn war das Ergebnis. Einen zweiten Einsatz hatte auch Fritz Föhlisch an diesem Tag. Er setzte seinen Kontrahenten gleich zu Beginn mit einer Wurfaktion unter Druck, zog diesen weiter in die Seitenlage zu Boden – ohne jedoch eine Wertung zugesprochen zu bekommen. Wachgerüttelt von diesem Angriff, wollte der Hohenthanner Gegener dann nichts mehr anbrennen lassen und überraschte Föhlisch mit einem Tani-otoshi, der den 1:1 Ausgleich in dieser Partie mit sich brachte. Bis 73 kg finalisierte dann wiederum Florian Birner. Trotz klarer Griffdominanz und gutem Ansatz wurde sein Uchi-mata vom Gegner neutralisiert. Ein zweiter Versuch mit derselben Technik wurde vom Gegner mit einem Ausheber gekontert. Routiniert meisterte Birner aber auch diese brenzlige Situation und machte mit der nächsten Aktion den Sack zu. Per Abtaucher beförderte er den Gegner auf die Matte und holte den wichtigen zweiten Sieg auf die Mainburger Seite. Eher taktisch ging dann Simon Glockner seinen letzten Kampf im Schwergewicht an. Er drängte seinen Kontrahenten aus Hohenthann aktiv an den Mattenrand, um eine Reaktion zu provozieren. Diese folgte dann auch prompt durch Verlassen der Wettkampffläche und einem Shido. Im weiteren Verlauf beschäftigte Glockner den Gegner dann mit einem De-ashi-barai, der jedoch ohne Wertung, aber durchaus Wirkung zeigte. Eine erneute Mattenrandsituation führte zum zweiten Shido gegen Hohenthann. Glockner hielt das Störfeuer mit den Beinen aufrecht und attackierte erneut mit einem starken De-ashi-barai, dem der Hohenthanner diesmal auswich. Auf diese Reaktion wartend setzte Glockner nach und konterte mit Ko-soto-gari zum Ippon. Zwischenstand 3:1. Erneut eine Gewichtsklasse höher startend, ging Christian Kipperer in den letzten Kampf. Die vorherige Auseinandersetzung in der ungewohnten bis 90 kg Klasse noch in den Knochen, überraschte ihn gleich ein Ko-soto-gake Angriff mit Waza-ari Wertung. Der Gegner ließ ihm kaum eine Möglichkeit selbst aktiv zu werden, so dass der Kampfrichter ein Shido wegen Inaktivität aussprach. Den Rückstand nutzte der Hohenthanner Kontrahent dann aus und übernahm eine Selbstfalltechnik für sich zur zweiten Waza-ari Wertung und damit zum Sieg. Endstand 3:2 für Mainburg.

Die Gäste und Kampfrichter lobten die professionelle Organisation, die einen effektiven Durchlauf der 50 Begegnungen ermöglichte. Das Mainburger Judo-Team ist in seinen Positionen gut eingespielt und kann sich auf den Zusammenhalt aller verlassen. Ein großes Dankeschön an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer.

Die Mainburger erwartet nun voller Spannung der 3. Kampftag der Bezirksliga Niederbayern am 23. Juni 2024 in Hohenthann. Bis dahin wird das Trainingspensum nochmals angepasst und die Motivation weiterhin hochgehalten.

18.05.2024

SpoKi Sommercamp 2024

29. Juli bis 2. August 2024 von 8 bis 16 Uhr

Liebe SpoKi Kinder,
liebe Eltern,

die Sportschule für Kinder im TSV Mainburg organisiert in den Sommerferien 2024 ein Sportcamp.

Eine Woche lang bieten wir Euch jeweils von 8 bis 16 Uhr ein abwechslungsreiches sportliches Programm, das keine Langeweile aufkommen lässt und Spaß und Freude an der Bewegung garantiert.

Termin: 29. Juli bis 2. August 2024 von 8 bis 16 Uhr

Ort: TSV Mainburg, Am Gabis 1

Teilnahmegebühr: 135 Euro pro Kind

Anmeldung:

Das Anmeldeformular bitte ausgefüllt und unterschrieben per Mail an mr@sportschule.tsv-mainburg.de senden. Die Anmeldung ist erst mit Bestätigung gültig.

Dafür bekommt ihr:

  • Acht Stunden betreutes Spiel, Spaß- und Sportprogramm.
  • Hochmotivierte Betreuer (männlich/weiblich).
  • Vollverpflegung (Mittagessen, Getränke, Obst).

Das genaue Programm wird rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn bekanntgegeben.

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Wichtig! Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Kinder begrenzt.

Anmeldeschluss ist der 21. Juli 2024

Sportliche Grüße

Euer Michał

Anmeldung

11.05.2024

Gute Platzierungen auf der Südbayerischen U15

Hanna Fischbäck und Johannes Winkler für die Bayerische qualifiziert.

Mit Rückenwind aus der Niederbayerischen und weiterhin hoch motiviert, starteten drei Mainburger auf der Südbayerischen Einzelmeisterschaft der Altersklasse U15 in Augsburg. Trainer Mustafa Ilhan freute sich mit den Athleten Hanna Fischbäck und Johannes Winkler über zwei 5. Plätze und die Qualifizierung für die Bayerische. Aber auch Maxi Ehrmaier hielt mit einer sehenswerten Leistung die Mainburger Farben hoch.

In der Gewichtsklasse bis 48 kg ging Hanna Fischbäck in das mit 13 Teilnehmerimmen gut besetzte Feld. Gleich im ersten Kampf musste sie sich jedoch einer starken Gegnerin geschlagen geben. Die beiden folgenden Begegnungen dominierte sie dann jedoch souverän. Siege durch Wurf und nachfolgender Bodenaktion sowie einem weiteren unüberwindbaren Haltegriff. Damit löste Hanna das Ticket um die Bronzemedaille. Eine zweifelhafte Kampfrichterentscheidung macht die Freude dann aber jäh zunichte. Der Unparteiische interpretierte Hannas Fußbewegungen als Zeichen zur Aufgabe, brach den Kampf ab und verwies die Mainburger auf Platz 5.

Bis 60 kg startend verlor leider auch Johannes Winkler den Auftaktkampf. Wachgerüttelt und mit reichlich Frust beladen, ging Johannes dann in die nächsten Kämpfe. Dies zahlte sich aus. Mit schönen Techniken (Haltegriff und O-goshi als zusammengesetzter Sieg) und einem schönen O-uchi-gari konnte er dann Kampf Nummer zwei und drei für sich entscheiden. Auch für Johannes hieß es dann – Bronze in erreichbarer Nähe. Eine kleine Unachtsamkeit kostete ihn dann aber auch den sicherlich verdienten Platz auf dem Treppchen. Mit einem schönen Fußfeger überraschte ihn sein Kontrahent und überließ ihm so Platz 5.

Das schwerste Los hatte Maxi Ehrmaier an diesem Tag. Mit 19 Teilnehmern hatte er in der Gewichtsklasse bis 46 kg eine voll besetzte Liste vor sich. Hoch motiviert stellte er sich dieser Herausforderung. Maxi zeigte in seinen beiden Kämpfen gute Ansätze, versuchte sich freizukämpfen und seine Techniken im Stand und Boden durchzubringen. Konnte sich aber letztlich gegen die starken Gegner nicht erwehren.

11.05.2024

Schnellster bayerischer Polizist kommt vom TSV 1861 Mainburg

München, 11.05.2024: Beim internationalen Ludwig-Jall-Sportfest in München nahmen vom TSV 1861 Mainburg die Athleten Vincent Limpens, Korbinian Lang (U18), Alexander Reithmeier und Tobias Blaha teil. Im Rahmen von diesem Wettkampf wurde in einigen Disziplinen die Bayerische Polizeimeisterschaft ausgetragen.

Als erster Athlet aus Mainburg durfte Korbinian Lang über die 100 m starten. Bei Gegenwind erzielte er eine Zeit von 12,15 Sekunden und konnte die für das Finale notwendige Zeit von 11,90 Sekunden nicht ganz erreichen.

Tobias Blaha hatte seine diesjährige Wettkampfpremiere der Sommersaison. Beim fünften Vorlauf sprintete Tobias bei böigem Wind eine Zeit von 11,62 Sekunden, mit der er sich den Titel Bayerischer Polizeimeister sichern konnte.

Vincent kam im siebten Vorlauf zu früh aus dem Startblock und wurde deswegen disqualifiziert.

Neuzugang Alexander Reithmeier zeigte bei seinem 400-Meter-Lauf eine gute Zeit von 52,13 Sekunden und belegte damit Platz 9.

In der Besetzung Sebastian Randelzofer (TSV Schwabmünchen), Vincent Limpens, Tobias Blaha und Alexander Reithmeier erreichte die Staffel der Startgemeinschaft mit 44,15 Sekunden Platz 6 in einer starken Konkurrenz und qualifizierte sich mit dieser Zeit für die Bayerische Meisterschaft. Die ersten vier Plätze schafften sogar die Qualifikationsleistung für die Deutsche Meisterschaft.

Bei den 200 m revanchierte sich Vincent für den Fehlstart und erreichte mit einer starken zweiten Rennhälfte eine gute Zeit mit 22,56 Sekunden. Alexander Reithmeier war mit seinen 23,23 ebenfalls schnell unterwegs. Korbinian Lang verbesserte in seinem Lauf seine Bestleistung um mehr als eine Sekunde auf 24,92 Sekunden und erreichte Platz 8. Tobias Blaha musste seinen Lauf mit einer leichten Verhärtung abbrechen.

11.05.2024

Bezirks-/Kreismeisterschaften Langstrecke U12&U14

Geisenhausen, 11. Mai 2024: 4 x Gold, 1 x Silber und 1 x Bronze konnten die 4 Leichtathletinnen und Leichtathleten der Altersklassen U12 und U14 bei den diesjährigen Kreis- und Bezirksmeisterschaften über 800m erlaufen.

Bezirksmeisterschaften über 800m erlaufen.

Lisa-Marie Stanglmair trat beim 800m Lauf der w13 an und konnte mit 2:53,25 min den Titel bei den Kreismeisterschaften und Bronze bei den Bezirksmeisterschaften erringen. Theresa Bachmaier konnte mit 2:43,15 min über 800m der w12 beide Titel erlaufen, sowohl bei den Kreismeisterschaften als auch bei den Bezirksmeisterschaften. Keyla Btabeko gewann mit 3:21,07 min bei den w10 über 800m ebenfalls Gold und Max Wegerhoff verpasste den Titel über 800m bei den m10 mit 2:55,72 min nur knapp um 16 Hundertstel Sekunden – das entspricht ungefähr 15cm!

So endete auch dieser Wettkampf wieder sehr erfolgreich für die Mainburger Leichtathleten!

06.05.2024 17:00

Trainingslager in Cesenatico (IT) - Grundlage für eine gute Radl-Saison 2024

Auf den Spuren von Tour de France 2024 und Giro de Italia 2023

Sieben Tage bei idealen Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad nutzten 9 TSV RadsportlerInnen und 3 Gastfahrer zur Vorereitung auf die Rad Saison 2024. Die Kenner der Region Jürgen Zehentmeier und Mario Höller, stimmten die Trainingseinheiten sehr gut auf die sportlichen Ziele in 2024 ab. Es wurde das Stehvermögen bei hoher Geschwindigkeit in der Ebene als auch die Kletterqualitäten am Berg in der Emilia- Romagna trainiert. Dabei wurden kulturell sehenswerte Orte, wie das hochgelegene Perticara und San Leo, das auf einem Felssporn über den Valmarecchia Tal liegt, welches zu den schönsten Städte Italiens zählt, angefahren. Der Hausberg vom Tour de France und Giro Sieger Marco Pantani, Sogliano mit wunderschönem Panorama mit Blick auf das Adrianische Meer durften im Trainingsplan ebenso wenig fehlen. Die Nove Colli Runde mit neuer Streckenführung 200 Km,3880 Höhenmeter und Anstiegen bis zu 18% bildete dabei den Höhepunkt des Trainingslagers. Am letzten Tag stand noch San Marino mit Steigungen von 15% auf dem Programm. Es wurden in dieser Woche wieder sehr viele Höhenmeter und Radkilometer zurückgelegt. Der hohe Kalorienverbrauch wurde am Abend am Buffet vom Hotel Lungomare ausgeglichen, um am nächsten Tag die nächste Trainingseinheit betsehen zu können. Als Highlight betrachteten alle Radler, einige Streckenabschnitte vom Giro de Italia des letzten Jahres sowie die der diesjährigen Tour de France 2024 (Abstecher nach Italien) abgefahren zu sein. 

04.05.2024

Mainburger Judoka und Kampfrichter erfolgreich auf der Niederbayerischen U15

In Doppelbesetzung waren die Judoka des TSV Mainburg auf der Niederbayerischen U15 aktiv. Mit vier Kämpfern und zwei Kampfrichtern waren die Teilnehmer in Deggendorf gemeldet. Aus Sicht der Wettkämpfer konnte der Tag kaum besser laufen. Mit zwei Vizemeistern und zwei Niederbayerischen Meistern war die Bilanz mehr als ansehnlich. Die Trainer Larissa Schorm und Mustafa Ilhan sahen vier hochmotivierte Athletinnen und Athleten, deren Ehrgeiz großer Grund zur Freude war.

In der MU15 stellten sich Maximilian Ehrmaier und Johannes Winkler in ihren jeweiligen Gewichtsklassen den Herausforderern. Die beiden Jungs machten ihre Sache gut und mussten sich nur jeweils einmal geschlagen geben. Damit standen beide auf dem Siegertreppchen und durften sich über einen verdienten 2. Platz freuen. Hanna Fischbäck und Mia Petrovic, beide jeweils in Ihren Gewichtsklassen in der FU15 startend, setzten der Vorlagen der Jungs dann noch eins drauf. Ungeschlagen gingen die beiden Mädels von der Matte, zeigten schöne Techniken und dürfen sich nun stolz Niederbayerische Meister nennen. Die Qualifikation für die Südbayerische hatten damit alle Wettkämpfer in der Tasche. Ehrensache, dass sich die vier jungen Mainburger dann auch dieser Herausforderung eine Woche später in Augsburg stellen werden.

Einen erfolgreichen und lehrreichen Tag konnten auch die Kampfrichter Jessica Ruppert und Valentin Merkhoffer vermelden. Beide haben erst kürzlich ihren Ausbildungslehrgang bestanden und meldeten sich nun erstmals für eine offizielle Meisterschaft. Kampfrichter Obmann Georg Augustin unterstützte die beiden Neulinge mittels Care-System. Über einen Knopf im Ohr, sind die Kampfrichter auf der Matte per Funk mit dem Hauptkampfrichter am Mattenrand verbunden. Dieser gibt Tipps während des Kampfverlaufs und korrigiert zeitnah unklare Entscheidungen. Zusätzlich werden die Begegnungen per Video aufgezeichnet, um bei strittigen Situationen eine Kontrolle zu haben. Das Videomaterial wird im Nachgang auch für Ausbildungs- und Schulungszwecke verwendet. Das Feedback der Kommission war dann durchwegs positiv, so dass die nächsten Einsätze mit Spannung erwartet werden.

01.05.2024

Kreismeisterschaften Einzel U12&U14

Vilsbiburg, 1. Mai 2024: 9 x Gold, 8 x Silber und 5 x Bronze. Das ist die Bilanz der äußerst erfolgreichen Teilnahme der Leichtathletinnen der Altersklassen U12 und U14 bei den diesjährigen Kreismeisterschaften Einzel.

Bei den U14 traten für die w13 Lisa-Marie Stanglmair und Pia Marie Müller an, bei den w12 Hannah Wittmann, Theresa Bachmaier, Julia Habel, Antonia Resier, Laura Gaffal, Katharina Berger und Aurora Strobel. Bei den U12 starteten bei den w11 Nelly Drechsler und Christina Rieger, bei den w10 Keyla Btabeko und bei den m10 schließlich Leopold Kaindl.

Bei den w13 errang Lisa 3 x Gold: mit 10,41s über 75m, mit 1,43m im Hochsprung und mit 10,00s über 60m Hürden. Hinzu kamen 2 x Silber mit 4,31m im Weitsprung und 17,67 im Speerwurf. Pia Marie errang mit 14,22m im Speerwurf die Bronze Medaille, mit 3,50m im Weitsprung Platz 12 und mit 12,88s über 75m Platz 15. Bei den w12 war Hannah am erfolgreichsten, dicht gefolgt von Theresa und Julia. Hannah errang Gold im Weitsprung, mit 4,26m, Silber beim 60m Hürdensprint mit 12,24s, und jeweils Bronze mit 13,16m beim Speerwurf und mit 11,59s im 75m Sprint. Theresa gewann jeweils den Titel mit 10,75s über 60m Hürden und mit 10,96s über 75m, 4,16m im Weitsprung ergaben eine Silber Medaille und 9,72m im Speerwurf ergaben Platz 7. Julia errang mit 13,56m im Speerwurf die Silber Medaille, mit 12,55s im 60m Hürdensprint die Bronze Medaille, mit 3,73m im Weitsprung Platz 4 und mit 11,66s im 75m Sprint Platz 5. Aurora holte sich im Speerwurf mit 14,66m den Titel, 3,74m im Weitsprung reichten für Bronze und mit 12,13s über 75m erreichte sie hier Platz 10. Katharina holte sich im Diskuswurf mit 14,71m die Gold Medaille, beim Weitsprung ergaben 2,94m Platz 13 und 13,17s über 75m Platz 15. Antonia erreichte im Speerwurf mit 11,75m Platz 4, mit 11,68s im 75m Sprint Platz 6 und mit 3,21m im Weitsprung Platz 11. Laura kam im Speerwurf mit 10,46m auf Platz 6, mit 3,23m im Weitsprung auf Platz 10 und mit 13,42s über 75m auf Platz 17.

Bei den w11 sicherte sich Nelly im Schlagballwurf mit 31m die Silber Medaille, 3,56m im Weitsprung ergaben Platz 6 und 9,21s über 50m ergab Platz 10. Christina belegte über 50m mit 8,45s Platz 4 und mit 3,47m im Weitsprung Platz 6 und 24m im Schlagballwurf Platz 8. Keyla holte sich bei den w10 über 50m mit 8,28s die Silber Medaille und belegte mit 3,41m im Weitsprung und 22m im Schlagballwurf jeweils Platz 4. Schließlich konnte der einzige männlich Teilnehmer aus Mainburg, Leopold, über 50m mit 8,32s die Gold Medaille erringen, mit 3,66m im Weitsprung die Silbermedaille und 24m im Schlagballwurf kamen dem 10. Platz gleich.

Auch die Jüngsten schließlich, Keyla und Leopold, schlugen sich hervorragend. Keyla erlangte mit 8,28s im 50m Sprint Silber, beim Weitsprung und beim Schlagballwurf erreichte sie jeweils den 4.Platz mit 3,41m respektive 22m. Leopold konnte in der Disziplin Weitsprung mit einer Weite von 3,66 Meter den zweiten Platz belegen. Im Sprint über 50 Meter setze er sich später gegenüber seinen Kontrahenten mit einer Zeit von 8,32 Sekunden erfolgreich durch und wurde als Kreismeister ausgezeichnet

Der Tag war lang, teilweise chaotisch, Manches war ärgerlich, aber die Zufriedenheit über die vielen Medaillen lies alle Unannehmlichkeiten in den Hintergrund rücken und gegen 19:00h, nach der letzten Siegerehrung, konnten alle glücklich nach Hause fahren.

01.05.2024

Maiwandertag bei strahlendem Sonnenschein

Traditionell planen die Mainburger Judoka den 1. Mai als Wandertag für die ganze Familie. In diesem Jahr hat es die Witterung wieder sehr gut gemeint und Sonnenstrahlen und angenehme Temperaturen bereitet. Abteilungsleiter Michael Graßl hatte eine zweistündige Rundtour ausgekundschaftet. Um halb zehn fanden sich dann auch 37 Teilnehmer am vereinbarten Treffpunkt ein. Über Feldwege, durch Wälder und kleine Nebenstraßen wurde so der Mainburger Nordwesten durchwandert. Zum Mittagessen in geselliger Runde und guten Gesprächen hatte die Gruppe im Rubaks Restaurant und Biergarten reserviert. Mit guter Laune und einer schönen Erinnerung ließ man den Tag dann ausklingen.

28.04.2024

wU14 bei Münchner Mehrkampf Meisterschaften

München, 28. April 2024: Mit Lisa-Marie Stanglmair(w13/U14), Hannah Wittmann und Theresa Bachmaier(w12/U14) nahmen 3 Mainburgerinnen erfolgreich bei den Münchner Mehrkampf Meisterschaften teil.

Lisa nahm beim Mehrkampf Block SS(Sprint/Sprung) teil, Hannah und Theresa beim 3-Kampf. Beim Wettkampf Block SS sind 5 Disziplinen(60m Hürden, Weitsprung, 75m, Hochsprung und Speerwurf) zu absolvieren, beim 3-Kampf sind es 75m, Ballwurf und Weitsprung. Lisa begann den Wettkampf wieder mit 60m Hürden und findet langsam aber sicher zurück zu ihrer guten Form. Zweitplatzierte mit neuer persönlicher Bestleistung (PB) von 10,34s, was einer Verbesserung von 0,5s(!) entspricht! Nächste Disziplin war Weitsprung. Und wieder wollte es nicht wirklich klappen, Lisa erreichte lediglich 4,22m. Es folgte der 75m Sprint w12. Auch hier wieder neue PB für beide Mädels. Theresa erreichte nach 10,82s das Ziel, Hannah nach 11,36s. Dann war wieder Lisa an der Reihe, ebenfalls beim 75m Sprint und ebenfalls mit neuer PB: 10,41s. Es folgte bei den w12 der Ballwurf, wiederum neue PBen, Hannah mit 24m und Theresa mit 18m. Dann machte es Lisa beim Hochsprung wieder spannend und entschied am Ende diesen Wettbewerb mit erreichten 1,38m für sich. Ganz knapp scheiterte sie an 1,42m, was dann eine neue PB gewesen wäre. Beim Weitsprung der w12 wollte es auch nicht so recht klappen, Theresa mit 4,01m und Hannah mit nur 3,79m. Diesem "Weitsprung Phänomen" erteilten wir den Namen "Weitsprung Troll", da die Leistungen im Wettkampf aus unerfindlichen Gründen sehr häufig unter den möglichen Leistungen bleiben - und irgendjemand muß ja Schuld sein. Schließlich stand noch Speerwurf bei den w13 an. Mit 17,41m erreichte Lisa auch hier eine neue PB. Und auch das Gesamtergebnis kann sich sehen lassen. Hannah belegte Platz 5, Theresa Platz 3 und somit Bronze. Und Lisa belegte Platz 2, Silber. Ärgerlich, für Platz 1 wurden 2292 Punkte abgerufen, Lisa erreichte 2289 Punkte – 3 Punkte weniger!

Nach einer ersten Enttäuschung nach Wettkampfende stellte sich aber dann doch Zufriedenheit ein. Die war redlich verdient, wenn man wieder bedenkt, daß die Mädels hier wieder u.a. gegen die großen Münchner Vereine siegreich angetreten sind.

21.04.2024

Glanzvoller Wiedereinstieg in die Bezirksliga Niederbayern

Judo Herrenmannschaft des TSV Mainburg mit vier souveränen Siegen

Ein Wettkampftag, den man sich so nicht besser hätte wünschen können. Mit vier verdienten Siegen gegen die Mannschaften aus Mitterfels, Deggendorf, Hohenthann und Vilsbiburg melden sich die Mainburger Judo Herren in der Bezirksliga Niederbayern zurück. Damit steht der TSV Mainburg auf Platz 1 der Tabelle. Nun gilt es den Druck weiter aufrechtzuerhalten und zum Heimkampftag am 18. Mai 2024 in der TSV-Turnhalle die Punkte wieder so zahlreich in die Hallertau zu holen.

Neben dem sportlichen Erfolg steht aber weiterhin Spaß und Teamgeist an oberster Stelle. Insbesondere die jungen Nachwuchskämpfer sollen Erfahrung sammeln und sich so im Feld der Erwachsenen etablieren. Die Bezirksliga bietet hier ideale Voraussetzungen. An drei Kampftagen wird im Modus Jeder-gegen-Jeden in fünf Gewichtsklassen gekämpft. Dies bietet ausreichend Gelegenheit sich neu aufzustellen, Strategien zu überdenken und seine Position zu verbessern. Ein freundschaftlicher und respektvoller Umgang der Mannschaften schafft darüber hinaus eine ideale Atmosphäre der gegenseitigen Hilfsbereitschaft zum Wohlbefinden aller.

In der ersten Begegnung gegen den TSV Mitterfels konnte sich Simon Glockner (+90 kg) überlegen nach 20 Sekunden gegen seinen Kontrahenten durchsetzen. Deutlich schwerer tat sich Nachwuchskämpfer Jakob Rank (-66 kg). Nach einem Ansatz zu einem Sumi-gaeshi, übernahm der Gegner diesen und beförderte den jungen Mainburger auf den Rücken. Damit stand es 1:1. Florian Birner, abgewogen bis 66 kg, trat in der 73er-Klasse an. Er konnte nach ca. 30 Sekunden einen Haltegriff ansetzen, aus dem sich der Gegner jedoch kurz vor Ende befreite. Nach Neustart im Stand setzte Birner gleich zur nächsten Attacke an und gewann kontrolliert mit einer Wurftechnik noch unter einer Minute Kampfzeit. In der Gewichtsklasse -81 kg eröffnete Stefan Grunst. Die erste Minute tasteten sich die Kontrahenten ab und versuchten ihre Griffe zu setzen. Schließlich sah Grunst eine Gelegenheit zu einem O-uchi-gari und nutzte diese konsequent. Im Cruisergewicht -90 kg komplettierte Gerard Algueró den ersten Auftritt der Mainburger. Nach nur 20 Sekunden überraschte ihn sein Gegner mit einem Wurfansatz, der jedoch zu keiner Wertung führte. Im nachfolgenden Bodenkampf übernahm er dann gleich die Kontrolle und beendete die Begegnung mit einem unüberwindbaren Haltegriff. Endstand 4:1 für Mainburg

Als zweiter Herausforderer des Tages stand Deggendorf auf dem Programm. Wieder begann Schwergewichtler Simon Glockner. Nach einer Minute des gegenseitigen Abtastens setzte Glockner dann mit Uchi-mata zum Sieg an. Die Niederlage der ersten Runde hatte Jakob Rank schnell verkraftet. So ging er etwas vorsichtiger in die Begegnung und übernahm einen Wurfansatz des Gegners in die Bodenlage – jedoch ohne Wertung. Nach dem Restart im Stand fand Rank dann einen schönen Ansatz zu Ko-soto-gari und nutzte die nachfolgende Bodenlage zu einem Haltegriff aus dem es kein Entrinnen gab. 2:0 für Mainburg. Das Prinzip des Werfens und Festhaltens führte Florian Birner dann ebenso fort und ließ seinem Kontrahenten nach 20 Sekunden Kampfzeit keine Chance. Der zweite 81er, Christian Kipperer, machte es dafür umso spannender. In einem zwei Minuten-Match, das geprägt war von gegenseitigen Wurfversuchen, konnte der Mainburger in der Endphase das Blatt dann doch für sich wenden. Aus einem Wurf und nachfolgendem Haltegriff konnte sich sein Gegner lösen. Kipperer blieb jedoch beharrlich und versuchte mittels Sankaku und Hebeltechnik eine Aufgabe zu erzwingen. Der Gegner war aber auch hier wieder sehr beweglich und konnte der Gefahr entfliehen. Eine konsequent weitergeführte Technik in einen Haltegriff ließ ihm dann final keine Möglichkeit mehr. Ippon und Sieg für Christian Kipperer. Ein zweites Mal stand Gerard Algueró bis 90 kg auf der Matte. Dem Motto „schnelle Siege sind gute Siege“ treu bleibend, konterte er einen Wurfansatz und wurde dafür vom Kampfrichter zum Sieger erklärt. Endstand 5:0 für Mainburg.

In Runde drei wartete das bis dahin favorisierte Team aus Hohenthann. Nun hatte auch der zweite Nachwuchskämpfer, Leander Hölzl, sein Ligadebüt im Schwergewicht. Ein erster Ansatzversuch eines Soto-maki-komi gefolgt von einem schönen Harai-goshi führte dann auch gleich zu einer zählbaren Wertung. Nach einer Bestrafung seines Gegners wegen Inaktivität setzte Hölzl nochmals nach und konnte mit einem erneuten Harai-goshi den Sieg für das Team und seinen ersten Wettkampfsieg im Erwachsenenbereich verzeichnen. Bis 66 kg demonstrierte dann Veteran Mustafa Ilhan seine jahrelange Erfahrung. Auf den richtigen Moment wartend nutzte er eiskalt einen halbherzigen Wurfansatz seines Gegners zu einem Bilderbuch Uchi-mata. Sieg nach 40 Sekunden – 2:0 für Mainburg. Erneut war es an Florian Birner bis 73 kg seine Klasse unter Beweis zu stellen. Nach einem Wurf seines Kontrahenten und keiner nennenswert nachfolgenden Bodenaktion setzte Birner im Stand trocken und ohne großes Federlesen einen Hüftwurf an. Ippon und 3:0 für Mainburg. Ein etwas unglücklicher Verlauf im Halbschwergewicht (-81 kg) machte Stefan Grunst dann im Nachgang noch Kopfzerbrechen. Einem Wurfansatz seines Gegners folgend, wollte Grunst im Boden eine Würgetechnik zur Aufgabe ansetzen. Die Gegenwehr war jedoch derart hoch, und der Glücksmoment dann auch eher auf Seiten des Hohenthanners, dass er selbst misslich in einen Haltegriff geriet und sich daraus nicht mehr befreien konnte. Eine wahre Ausdauerschlacht lieferte sich Gerard Algueró im letzten Kampf der dritten Runde. In den ersten zweieinhalb Minuten konnte keiner der beiden seine Chancen nutzen oder eine wertbare Technik anbringen. Unvermittelt setzte der Gegner aus Hohenthann dann zu einem starken Wurf an, den Algueró jedoch gut parieren konnte. Nach einer kurzen Unterbrechung wegen einem zweiten Shido (Strafe) für den Kontrahenten, setzte dieser erneut zu einer starken Hüfttechnik an. Diesmal war Algueró vorbereitet und nutzte das Momentum für eine Aushebetechnik. Zehn Sekunden vor Schlussgong, überglücklich und begleitet vom Beifall der Mannschaftskameraden, ging der Sieg dann nach Mainburg. Endstand: 4:1

Am Ende eines langen Tages stellten sich das Mainburger Team dann noch der Mannschaft aus Vilsbiburg. Hochmotiviert vom ersten Sieg, ging Leander Hölzl (+90 kg) auf die Matte und setzte mit einem Uchi-mata gleich eine erste Wertung. Die Auseinandersetzung wurde im Boden weitergeführt und endete zur Freude aller Mitgereisten mit einem weiteren Zähler für den Mainburger. Auch Jakob Rank startete im Tagesfinale ein drittes Mal. Er griff erneute mit seiner Spezialtechnik an. Diesmal stand sogar eine mögliche Wertung im Raum, wurde jedoch nicht gegeben. Dem nächsten Wurfansatz seines Gegners konnte er dann nicht standhalten, wurde im Boden fixiert und musste sich leider geschlagen geben. Mit einem Sieg aus der zweiten Runde, kann

15.04.2024

Kreativer Turnspaß für Kinder ab 6 Jahren...

07.04.2024

Tanzworkshop für Anfänger, Auffrischer und Wiedereinsteiger (April/Mai 2024)

Ostern ist vorbei und der Tanz in den Mai steht vor der Tür! Hier auf dem Parkett eine schlechte Figur abgeben? Nicht mit uns!

Der Tanz in den Mai steht vor der Tür? Wir kümmern uns darum, dass ihr keine schlechte Figur auf dem Parkett abgebt! Zu den beliebten Standard- und Lateintänzen Langsamer Walzer, Wiener Walzer, DiscoFox und Samba werden die Grundschritte und kleine Figurenfolgen in einfachen Lektionen neu gelernt oder wiederaufgefrischt.

Natürlich können in Absprache auch alle anderen Tänze des Welt-Tanzprogramms probiert werden oder Modetänze wie z. B. die Salsa oder der Lindy Hop!

Wir treffen uns zum ersten Übungsabend am Sonntag, den 7. April 2024 um 16.30 Uhr in der TSV-Turnhalle. Bitte saubere, turnhallengeeignete Schuhe mitbringen.

Einheiten: 6 Abende mit je 1 Stunde
Level: Anfänger, Auffrischer & Wiedereinsteiger, keine Vorkenntnisse erforderlich
Tag: jeweils Sonntag von 17.00 bis 18.00 Uhr
Termine: 07.04. / 14.04. / 21.04. / 28.04. / 05.05. / 12.05.2024
in der TSV-Turnhalle, Am Gabis 1, 84048 Mainburg
Leitung: Übungsleiter der Tanzsportabteilung im TSV Mainburg
Organisation: TSV 1861 Mainburg e. V., Abteilung Tanzen
Kosten: TSV-Mitglieder: 50 Euro pro Person, Nicht-Mitglieder: 60 Euro/Person
Weitere Infos unter: Tel. 08753 / 574

Ausschreibung

02.04.2024

Rekordverdächtigte Teilnehmerzahl beim Anradeln des TSV Mainburg am Karfreitag

Die Mittwochsradler*Innen und die Rennradler*Innen starten in die neue Saison

Am Karfreitag fand das traditionelle Anradeln der gesamten Radsportabteilung statt. Nach Ansprache der beiden Abteilungsleiter Mario Höller und Jürgen Zehentmeier machten sich dann um 10.00 Uhr die Mittwochs- und Rennradler bei noch bedeckten Himmel auf den Weg. Die Mittwochsradler fuhren nach Abensberg und wieder nach Mainburg zurück. Die Renradler fuhren über Abensberg nach Weltenburg und schließlich nach Eining an der Fähre. Dort konnte sich jeder bestens bei Kaffee und Kuchen stärken. Ein Großteil der Rennradfahrer kehrte dann über Neustadt/Geisenfeld/Wolnzach/Rudelzhausen über 100 Km nach Mainburg zurück. 

Jessica Ruppert und Valentin Merkhoffer

23.03.2024

Junge Mainburger Judoka stellen sich der Kampfrichterausbildung

Jessica Ruppert und Valentin Merkhoffer nun mit BJV-KR E-Lizenz

Aus eigenem Antrieb heraus, stellten sich Jessica Ruppert und Valentin Merkhoffer am 23. März 2024 der BJV-Kampfrichterausbildung in München Großhadern. Eine schöne Herausforderung, der sich vor den Beiden, nur wenige Mainburger Judoka gestellt haben.

Im Vorfeld des Lehrgangs wurde dazu aufgerufen, sich im Selbststudium mit dem nicht unerheblichen Regelwerk und den relevanten Ordnungen zu beschäftigen. Daher wurden nach der Begrüßung und einer kleinen Vorstellungsrunde auch gleich erste Fragen geklärt, Handzeichen erläutert und einige Situation auf der Matte demonstriert. Neben der grauen Theorie stand aber die praktische Ausbildung im Vordergrund. So wurde auf zwei Matten abwechselnd als Wettkämpfer oder Hauptkampfrichter bzw. Außenrichter agiert. Neben den klassischen Eins gegen Eins Kämpfen, wurden auch Mannschaftsbewerbe geübt. Insbesondere die Mannschaftskämpfe bedingen in den unterschiedlichen Ligen und Mannschaftsformaten der Kinder und Jugend eine besondere Herangehensweise. Mit geschultem Auge wurden die Kampfrichterlehrlinge von den Referenten genau beobachtet und mit wertvollen Tipps auf und neben der Matte versehen.

Mit einem abschließenden Test wurde das Erlernte dann gezielt abgefragt und der offizielle Kampfrichter-Pass des Bayerischen Judo-Verbandes übergeben. Nun heißt es sich in der Praxis zu bewähren. Die ersten Einsatztermine wurden bereits angeboten. Jessica und Valentin sind gespannt und freuen sich das theoretische Wissen in einer realen Situation anwenden zu dürfen.

Wir wünschen den beiden jungen Mainburger Judoka ein gutes Auge und verletzungsfreie Kämpfe.

16.03.2024

Vereinsmeisterschaft 2024 – Judo für die ganze Familie

Nach dem die 2023 wiederbelebte Vereinsmeisterschaft so großen Anklang gefunden hat, war die Wiederholung auch in diesem Jahr gesetzt. Der Projektplan des letzten Jahres aus der Schublade gekramt, das bewährte Team aufgestellt und fleißig die Werbetrommel gerührt. Zutaten für ein erfolgreiches Event.

Und genauso sollte es dann am 16. März 2024 auch kommen. Im Vorfeld hatten sich 57 Teilnehmer (gegenüber knapp 40 im letzten Jahr) angemeldet. Alle Altersklassen der Mainburger Judoka waren zahlreich vertreten: 15 U9, 21 U11/U13, 9 U15/U18 und 12 Erwachsene Teilnehmer standen sich auf der Matte gegenüber. Gekämpft wurde in alters- und gewichtsnahen Pools. So dass jeder 4-5 passende Vereinskameraden auf der Gegenseite stehen hatte.

Die zahlreichen Judobegeisterten sowie die Familien der Kämpfer bekamen in der TSV-Turnhalle am Gabis, schöne Wettkämpfe in allen Ausprägungen zu sehen. Es gab glückliche Sieger. Aber auch um Erfahrung reichere Platzierte. In jedem Fall konnte man aber stolze Eltern, Partner und Trainer erblicken, die mit den Leistungen der jungen und älteren Judoka vollauf zufrieden waren.

Ein rundum gelungener Samstagvormittag und früher Nachmittag, den man so im nächsten Jahr sicherlich wieder im Kalender finden wird.

Wir danken dem Organisationsteam und allen Helfern, die zum Erfolg der Vereinsmeisterschaft 2024 beigetragen haben.

Von links nach rechts: Stv. Abteilungsleiter Thomas Roth, Abteilungsleiter Michael Graßl, Finanzverwalter Stefan Grunst, Ehrenmitglied Karl Hösl, Jugendleiterin Rebecca Hauf und Pressewart Alexander Hauf

15.03.2024

Harmonische Jahreshauptversammlung 2024 mit positivem Ausblick

Vor kurzem stand die Jahreshauptversammlung der Mainburger Judoka im Kalender. Nach dem Rückblick des Abteilungsleiters Michael Graßl sowie dem Bericht des Finanzverwalters Stefan Grunst, konnte eine durchaus positive Bilanz gezogen werden. Einer einstimmigen Entlastung der Abteilungsleitung und des Finanzverwalters stand daher nichts im Wege. Die Neuwahlen wurden von Ehrenmitglied Karl Hösl geleitet. Der Wahlvorgang war dann reine Formsache, da sich das bewährte Vorstandsteam einer erneuten Wahl stellt. En Bloc wurde per Akklamation die Neuwahl beschlossen. Ein großer Vertrauensbeweis an das neue und alte Gremium.

Gut aufgestellt, konnte so das neue Jahr mit bevorstehenden Terminen und einem sehr erfreulichen Ausblick in Angriff genommen werden. Denn hier zeichnet sich, neben dem weiterhin enormen Zulauf bei den Kindern, auch die lang ersehnte Wiederbelebung des Erwachsenbereichs ab. Neben den sehr erfreulichen Trainingsteilnahmen am Mittwoch und Freitag, ist für dieses Jahr der Wiedereinstieg der Herrenmannschaft in den Ligabetrieb konkret in Umsetzung. An drei Kampftagen wird sich das aus jungen und älteren/erfahrenen Kämpfern zusammengesetzte Mainburger Team gegen die Niederbayerische Konkurrenz beweisen. Es erwarten uns spannende Zweikämpfe, beginnend am 21. April in Mitterfels, sowie 18. Mai in Mainburg und zum Abschlusskampftag am 23. Juni 2024 in Hohenthann.

Wir gratulieren der neuen und alten Abteilungsleitung und wünschen alles Gute.

09.03.2024

48. Werner von Linde Sportfest

München, 9. März 2024: Das Linde Sportfest ist wohl die größte Indoor Veranstaltung im süddeutschen Raum. In diesem Jahr tummelten sich beinahe 900 Sportler in der Halle beim Olympiastadion. Unter ihnen 7 Mainburgerinnen. Lisa-Marie Stanglmair, Pia Marie Müller und Magdalena Weinberger bei den W13(U14), Hannah Wittmann, Theresa Bachmeier und Julia Habel bei den W12(U14) und Nelly Drechsler bei den W11(U12).

Die jungen Damen traten bei insgesamt 22 Disziplinen an. Bei 17 Disziplinen erreichten sie jeweils eine neue persönliche Bestleistung! Der Wettkampf startete für die Mainburgerinnen um 9:00h mit Hochsprung der Mädchen W13. Hier trat einzig Lisa an. Wir waren gespannt, da die Trainingsmöglichkeiten im Winter für Hochsprung eher schlecht sind, wie gut sie vorbereitet sein würde. Offensichtlich trotzdem sehr gut! Nach 18 (Achtzehn!) Sprüngen und erreichten 1,41m stand fest: Platz 2, Silbermedaille! Weiter ging es mit dem 50m Sprint der W11. Hier trat nur Nelly gegen 90 Konkurentinnen an und verpasste mit 9,10s nur knapp ihre Bestmarke. Um 10:10h waren dann die W12 mit Weitsprung an der Reihe. Die 74 Teilnehmerinnen sprangen an 2 Anlagen, was den Wettbewerb dann nur 1 Stunde dauern liess. Am besten schnitt Hannah ab und sie erreichte mit sehr guten 4,22m Platz 10. Theresa landete mit 4,13m auf Platz 13 und Julia mit 3,73m auf Platz 28. 10:35h folgte das Kugelstoßen der W13. Man hätte denken können, dass es sich um einen älteren Jahrgang als 2011 handelt angesichts der Teilnehmerinnen. So war es denn auch schwer bis unmöglich, ganz vorne mitzumischen. Am besten schlug sich Magdalena, die mit 6,37 Platz 17 erreichte. Lisa stiess die Kugel 5,83m weit und Pia Marie schließlich 4,51m. Um 11:50h standen die 60m für die W12 an. Auch hier war das Feld mit 92 Mädchen wieder sehr groß. Theresa sprintete mit sehr guten 8,93s auf Platz 8, 9,20s reichten bei Hannah für Platz 24 und Julia fand sich mit 9,72s im Mittelfeld wieder. Kurze Zeit später, 12:25h, waren die W13 am 60m Start. 15 Zeitendläufe mit insgesamt 121 Mädchen, das größte Feld des gesamten Wettkampfs. Lisa war gleich im ersten Lauf, wurde von einer Bahnnachbarin kurz nach dem Start beinahe zum Stürzen gebracht, beendete den Lauf aber trotzdem in sehr guten 8,56s als Drittschnellste in ihrem Lauf. Allerdings wäre sie ohne den Rempler sicher schneller gewesen und musste so noch 14 weitere Vorläufe lang bangen, ob noch eine schneller als sie sein würde. Es wurde knapp, aber sie konnte den dritten Platz halten und somit ihre zweite Medaille abholen. Auch Magdalena und Pia Marie liefen neue Bestzeiten. Magdalena erreichte mit 9,03s Platz 25 und Pia Marie fand sich mit 10,55s im hinteren Drittel wieder. Jetzt war wieder Nelly an der Reihe. Um 13:25h fand der Weitsprung der W11 statt. Auch hier blieb Nelly knapp unter ihrer Bestmarke und platzierte sich mit 3,30m ziemlich genau in der Mitte der 86 Teilnehmerinnen. Um 16:00h trat Nelly bei ihrer letzten Disziplin, dem 600m Lauf an. Diesen brachte sie mit passablen 2:47,25min hinter sich. Dann ging es weiter mit 60m Hürden bei den W13. Lisa hatte sich zwar von ihrem schweren Sturz im letzten Jahr körperlich erholt, aber die Angst läuft noch mit. So lief sie auf Sicherheit und erreicht mit recht guten 11,22s immerhin noch Platz 12. 17:35 – 800m W12. Eigentlich wollten alle 3 Mädels hier antreten, Julia war aber nach einer überstandenen Erkältung noch nicht wieder ganz fit und trat nicht an. Hannah und Theresa verbesserten sich beide. Hannah um knapp 1s auf 3:07,80min und lag damit ziemlich genau in der Mitte des 33 Teilnehmerinnen starken Wettbewerbs. Theresa konnte sich sogar um 10s verbessern und erreicht mit sehr guten 2:48,98min den undankbaren 4. Platz. Als letzter Wettbewerb folgte um 18:25h der Weitsprung der W13. Wie so häufig beim Weitsprung klappte es im Wettkampf nicht so gut wie im Training. Lisa blieb fast 30cm unter Bestleistung und belegte mit 4,28m Platz 5. Magdalena trat zum ersten Mal im Weitsprung an und kam mit 3,97m auf Platz 23 bei 71 Teilnehmerinnen. Pia Marie verbesserte sich auf 3,35m und lag damit im hinteren Drittel.
Ein sehr langer Tag - der aber auch sehr gute Leistungen zeitigte. Die Mädels traten in allen Wettbewerben hochmotiviert an und konnten sich sogar in den Bestenlisten teilweise sehr weit vorne platzieren. Hier der Stand nach dem 48. Linde Sportfest(Bestenlisten werden erst U14 aufwärts geführt, deswegen ist Nelly nicht dabei. In rot alle Platzierungen aufgrund des heutigen Wettkampfs)

09.03.2024

Florian Erken und Muhammed Wahhab setzen erste Duftmarken auf der Südbayerischen

Einem stark besetzten Feld sahen sich Florian Erken, Muhammed Wahhab und Trainer Gerard Algueró bei der Südbayerischen Einzelmeisterschaft der MU13 in Sachsenkam gegenüber. Die beiden Athleten hatten sich dank ihrer guten Leistungen auf der Niederbayerischen eine Woche zuvor qualifiziert und hielten nun mutig und entschlossen die Farben des TSV Mainburg hoch. Die Konkurrenz war hochkarätig, mit renommierten Teams aus Abensberg und Großhadern. Dennoch zeigten die jungen Mainburger eine bemerkenswerte Leistung und kämpften mit vollem Einsatz.

Die Meisterschaft war zweigeteilt, mit Leichtgewichtskämpfen am Vormittag und Schwergewichtskämpfen am Nachmittag. Am Vormittag trat Muhammad in der Gewichtsklasse bis 37 kg gegen 20 Teilnehmer an. In seinem ersten Kampf gegen Samuel Jaehnert vom SV Lohhof zeigte er eine überragende Leistung. Mit einem Waza-ari bewerteten Bilderbuch Osoto-gari und einem nachfolgenden unüberwindbaren Haltegriff ließ er seinem Gegner keine Chance. Dieser Sieg ermöglichte ihm den Einzug in die nächste Runde. Im zweiten Kampf gegen Wolfgang Kettenberger vom TSV Teisendorf wendete sich das Blatt. Trotz einer soliden Technik, konnte sein starker Gegner ihn werfen und anschließend am Boden festhalten. Im Trostrundenkampf gegen Damian Filonov vom DJK Ingolstadt, zeigte Muhammad erneut eine gute Leistung, musste jedoch zwei Waza-ari-Wertungen seines Gegners hinnehmen. Damit war für ihn der Wettkampftag leider zu Ende.

Am Nachmittag war dann Florians Zeit. Er trat in der Gewichtsklasse bis 46 kg an und hatte es mit 15 Teilnehmern zu tun. In seinem ersten Kampf gegen Aleksandr Zuev vom starken Team TSV Großhadern zeigte Florian keine Scheu und griff mutig an, wurde jedoch von seinem Gegner mit einem schnellen Ippon besiegt. Damit war der Weg auf das Siegerpodest leider verwehrt. In der Trostrunde gegen Artem Stepanskyi vom TSV Weilheim zeigte Florian eine solide Leistung und konnte den Kampf besser kontrollieren. Jedoch beendeten auch hier zwei Waza-ari Wertungen den weiteren Traum auf einen der vorderen Plätze.

Die Eltern, Trainer und der TSV Mainburg sind stolz auf die Leistungen der beiden Judoka. Die Trainer haben gute Vorarbeit geleistet und Florian und Muhammed das nötige Rüstzeug mitgegeben, um bei einer Meisterschaft überhaupt antreten zu können. Nun gilt es die Athleten weiter zu ermutigen hart zu trainieren und die Angst vor dem Wettkampf zu verlieren. Denn Erfahrung ist ein wichtiger Schritt zum Erfolg. Ein besonderer Dank geht an Cloe und Emma Algueró für ihre Hilfe als "Mini"-Trainerassistentinnen.

03.03.2024

Schöne Erfolge auf der Niederbayerischen Einzelmeisterschaft U13

Gelungene Wettkampf Premiere in Mitterfels

Sein Können mit anderen zu messen und durch Erfahrung besser zu werden, das verspricht die Teilnahme an einem Wettkampf. Zuvor heißt es jedoch, den Mut aufzubringen sich dieser Herausforderung zu stellen und unbekannten Kontrahenten auf der Matte entgegenzutreten. Acht Mainburger Judokinder konnte der TSV Mainburg zur Teilnahme an der Niederbayerischen Einzelmeisterschaft in der Altersklasse U13 anmelden. Eine vielversprechende Anzahl an Startern – zur großen Freude der Trainer. Die Meisterschaft war auch eine wunderbare Gelegenheit für die ebenso stolzen wie aufgeregten Eltern, Ihre Kinder in Aktion zu sehen.

Die Jungs der MU13 starteten um 9:30 Uhr mit Wiegen. Kurz darauf war Kampfbeginn auf zweit Mattenflächen und die Aufregung stieg ins Unermessliche. Und dies nicht nur bei den Wettkampfneulingen – sondern auch bei den mitgereisten Trainern Gerard Algueró, Alexander Hauf und Tobias Zettl.

In der Gewichtsklasse bis 37 kg hatten Xaver Schiller und Muhammed Wahhab einen starken Pool an Gegner vor sich. Beide zeigten gute Kämpfe und fühlten sich zusehends sicherer auf der Matte. Mit zwei Siegen für Muhammed und einem Sieg für Xaver hieß es dann in der Endabrechnung jeweils Platz 3.

Elias Zettl hatte es im KO-System mit starker Konkurrenz zu tun. Gleich in der ersten Begegnung musste er sich durch eine ungewohnte Aktion seines Gegners geschlagen geben. Leider konnte er auch in der Trostrunde seine üblichen Stärken nicht ausspielen. Ein 5. Platz und viel neue Erfahrung waren die Mühen aber dennoch wert.

Auch bis 46 kg Pool Liste standen zwei Mainburger. Illia Dolhopiatov und Florian Erken gingen mit viel Ehrgeiz und großer Motivation in die jeweiligen Begegnungen. Illia entschied die erste Begegnung gegen seinen Vereinskameraden auch gleich für sich. Musste sich dann jedoch in teilweise hart umkämpften Auseinandersetzungen geschlagen geben. Ebenso erging es Florian. Der auch mit viel Mut und Willenskraft versucht seine Gegner niederzuringen. Letztlich stand ein 3. Platz für Illia und ein 5. Platz für Florian auf der Urkunde.

Die Überraschung des Tages gelang dann Hlib Mykhalevych. Er wurde bis 50 kg abgewogen. Souverän und mit großen Selbstvertrauen trat er seine beiden Kämpfe an. Belohnt wurde er mit zwei Siegen, damit dem 1. Platz und darf sich Niederbayerischer Meister nennen.

Etwas später am Tag trafen dann die Mainburger FU13 Mädchen ein. Betreut durch die Trainer Jessica Ruppert und Valentin Merkhoffer, begaben sich Karolina Statt und Sophie Penker zum Wiegen. Glücklicherweise konnten beide in zwei unterschiedlichen Gewichtsklassen starten, so dass sich die Chance auf eine gute Platzierung und die Ausbeute an Erfahrung damit für Jede verbesserte.

Sophie, bis 36 kg startend, erwischte keinen guten Tag. Mit viel Gegenwehr und dem Versuch eigene Aktionen anzusetzen, musste sie sich ihren Kontrahentinnen leider geschlagen geben. Ein 3. Platz war ihr dennoch sicher.

Bis 40 kg meldet sich dann Karolina Statt zu Wort. Gleich im ersten Kampf konnte sie gut vorlegen, bekam auch einen Ippon zugesprochen. Üblicherweise wäre die Begegnung damit zu ihren Gunsten zu Ende gewesen. Der Kampfrichter annullierte die Wertung jedoch, so dass die beiden Mädels weiterkämpfen mussten. Konsterniert von dieser Aktion, fand Karolina nicht mehr in den Kampf und musste sich dann doch geschlagen geben. Den Frust der ersten Niederlage legte sie dann in ihre zweite Begegnung. Machte kurzen Prozess und holte sich den Sieg. Damit auch den 2. Platz und die Vize-Meisterschaft.

Wir gratulieren allen mutigen Kämpfern zu Ihren Siegen und Platzierungen.

Hauptverein 29.02.2024

Konrad Hauf geht in „Vereinsruhestand“

Helga und Christian Hintermeier übernehmen als Hallenwarte

Dass eine Ära zu Ende geht, ist in diesem Fall wohl nicht zu hoch gegriffen. Nach nunmehr 17 Jahren begibt sich unser Hallenwart und Hausmeister Konrad Hauf in den wohlverdienten „Vereinsruhestand“. Einen Rückblick auf die vergangenen Jahre zu werfen oder gar Highlights heraus zu picken ist unmöglich. Weniger mangels Aufgaben, von denen es eine Vielzahl zu berichten gäbe. Vielmehr ist es gar nicht möglich über die unzähligen Handgriffe und Kümmernisse zu berichten, die seine fast tägliche Anwesenheit in den Sportstätten des TSV – primär natürlich in der TSV-Turnhalle – mit sich gebracht haben. Konrad pflegte und hegte die Turnhalle wie sein Eigentum. Das sieht man und wissen viele der Sportlerinnen und Sportler auch sehr zu schätzen. Mit seinem Verhalten war er Vorbild und, wo notwendig, auch der Stachel im Fleisch für so manchen Sporttreibenden. Sein handwerkliches Geschick, der Wille sich auch selbst die Hände an den undankbarsten Stellen schmutzig zu machen, sowie sein großes Netzwerk haben uns über eine sehr lange Zeit gute und wertvollste Dienste geleistet. Auf eigenen Wunsch lassen wir ihn daher zum 29. Februar 2024 ziehen – wohl wissend, dass wir ihn vermissen werden. Seinen Nachfolgern hinterlässt er große Fußstapfen, aber auch ein gut bestelltes Feld, das es nun aufrechtzuerhalten gilt.

Mit einem Abschied geht in der Regel auch ein herzliches Willkommen einher. Wir begrüßen daher Helga und Christian Hintermeier als neue Hallenwarte und Hausmeister des TSV Mainburg. Beide sind keine Unbekannten im Turnverein. Insbesondere Christian war viele Jahrzehnte in der Tanzabteilung in unterschiedlichen Funktionen bis zum langjährigen Abteilungsleiter aktiv. Wir freuen uns, dass sich die beiden dieser neuen Aufgabe stellen und wünschen einen guten Start.

25.02.2024

Die jungen Mainburger Leichtathleten ganz erfolgreich beim zweiten Teil der Landshuter Schülertriade

Landshut, 25.Februar 2024: Etliche Medaillen für unsere Sportler - Gold für unseren jüngsten Teilnehmer Jonas Poruba und einen Pokal für Antonia Reiser für den Gesamtsieg in ihrer Altersklasse.

Begleitet von den Trainerinnen und etlichen Eltern als Unterstützer sind die Mainburger Leichtathleten zum 2. Teil der Schülertriade des ETSV 09 Landshut gefahren – einem Alternativ-Vierkampf mit 30m Slalomsprint aus Bauchlagen-Start, 30 m Bananenkarton-Hindernislauf, Softspeerwurf und Standweitsprung.  Zum ersten Mal an den Start durfte der Jahrgang 2017, in dem Jonas Poruba, antrat. Schon im Training hat man gesehen, dass er in allen Disziplinen recht gut dabei war. Mit 194 von 200 erreichbaren Punkten holte er sich bei seinem ersten Wettkampf die Goldmedaille in der Altersklasse (AK) M07. Mit 12,80 m beim Speerwurf war er mit Abstand der Beste der Gruppe - beim Hindernislauf Erster und je Zweiter bei Slalomsprint und Standweitsprung. In der AK M10 sicherte sich mit 180 Punkten und schnellstem Slalomsprint aus der Bauchlage Max Wegerhoff die Silbermedaille. Sein Freund Benedikt Schwarzenberger, der krankheitsbedingt einen gewissen Trainingsrückstand hatte, belegte mit 167 Punkten Platz 7.

Von den Mädchen waren wie immer wesentlich mehr am Start.  Drei TSVlerinnen des Jahrgangs 2015 mussten sich in der W09 in einem Teilnehmerfeld von 25 Starterinnen der Konkurrenz stellen. Rang fünf holte sich Marlene Schaar mit 166 Punkten. Elisa Habel (11. Platz, 150 P.) hatte das Pech, beim Hindernislauf über einen Bananenkarton zu stürzen, was sie dann in der Gesamtwertung leider nach hinten warf.  Mit 11,20 m Softspeerwurf und guten Platzierungen bei den Läufen wäre sie weit nach vorne gekommen. Anna-Lena Stanglmair (133 P.) rangierte etwas weiter hinten. Obwohl sie im Lauf und Sprung immer vorne mitmischte, warf sie der Speerwurf, der noch nicht so klappen will, zurück. Aber ihre Zeit kommt noch. Ines Romero und Natalie Porubova starteten in der W10, einer 23 Teilnehmerinnen starken Gruppe. Mit 165 Punkten erreichte Ines Platz fünf und Natalie Platz 14 mit 139 Punkten. Während Ines mehr eine Allrounderin ist, liegt Natalies Stärke beim Wurf (11,10m).  Drei starke junge Damen traten in der W12 an. Die Bronzemedaille erkämpfte sich Christina Rieger mit 177 Punkten. Auffallend bei ihr die gute Leistung im Wurf (15,10m) und im Standweitsprung von durchschnittlich 8 Zonen, was einer Weite zwischen 1,75 und 2,00 Metern entspricht. Nelly folgte ihr auf Platz fünf (173P.). Mit 17,90 cm im Softspeerwurf war sie die Beste aller weiblichen Altersgruppen. Lea Lieret lag einen Platz dahinter (165P.). Sie ist in etwa so lauf- und sprungstark wie Nelly, nur im Wurf schwächer. Am erfolgreichsten waren die Mädchen W12. Für sie war dieser Wettkampf die letzte Teilnahme an einer Triade. Sie haben die Altersgrenze von 12 Jahren erreicht. 192 Punkte und die Goldmedaille holte sich Theresa Bachmaier, die die beste Sprinterin und Hürdenläuferin war.  Silber ging an Julia Habel, 180 Punkte, ebenfalls läuferisch stark. Beste Softspeer-Werferin Antonia Reiser (16,60 m) holte Rang sechs mit 173 Punkten, Rang neun (161 P.) ging an Karolina Poruba.

Die Attraktion nach dem Alternativ-Vierkampf ist die Biathlonstaffel für die U10 (7–9-Jährigen) und U12 (10-11(12)-Jährigen). Schon bei der Anreise nach Landshut stand fest, dass eine U12 Staffel wegen krankheitsbedingtem Ausfall eines Leichtathleten zerfallen ist. Allerdings fand man bei der LAG Mittlere Isar Dorfen einen Ersatz. Im Laufe des Wettkampfes hatte sich Christina Rieger am Oberschenkel eine Zerrung zugezogen, so dass auch sie nicht antreten konnte. Nach einiger Suche fand sich beim ETSV 09 ein Mädchen, das in ihrem Verein keinen Staffelplatz mehr hatte. Dadurch konnten alle Mainburger bei der Biathlonstaffel antreten. Letztendlich gab es eine U12 Staffel Mainburg II (mit zwei Mainburgerinnen, einem Dorfener und einer ETSVlerin – Nelly Drechsler, Lea Lieret, Zacharias Hollweck und Lena Nowak). Unter den insgesamt 18 Staffeln belegten sie den 14. Platz (4:44,7 min). Rang 13 ging an Mainburg III mit Max Wegerhoff, Ines Romero, Natalie Poruba und Benedikt Schwarzenberger (4:39,6 min). Einen spannenden Endspurt lieferte sich die Staffel Mainburg I (Julia Habel – Antonia Reiser - Karolina Poruba - Theresa Bachmaier) mit der Staffel LAG Mittl. Isar Dorfen I. Letztendlich war Dorfen um 0,4 Sekunde schneller und Mainburg I holte mit 3:32,5 min die Silbermedaille.

Die Mainburger U10 Staffel (Marlene Schaar - Anna-Lena Stanglmair- Natalie Poruba - Elisa Habel) erliefen sich in einer Zeit von 4:20,7 min den vierten Platz unter 19 gestarteten Staffeln.

Zum Schluss der Siegerehrung wurden noch die Jahrgangssieger aus den zwei Wettkämpfen der Triade ermittelt. Der Siegerpokal der AK W12 erhielt Antonia Reiser mit insgesamt 358 Punkten. Platz zwei ging an Karolina Poruba mit 349 Punkten.

In der Vereinswertung des zweiten Wettkampftages war Mainburg zweitbester Verein nach Dorfen. An die LAG Mittlere Isar Dorfen ging auch der Pokal für den erfolgreichsten Verein der gesamten Triade. Mainburg war insgesamt viertbester Verein. Eine sehr gute Leistung, wenn man bedenkt, dass von den Mainburgern weniger Teilnehmer am Start waren.

10.02.2024

Zwei Finalplätze bei den Bayerischen Meisterschaften über 60 m

Am 10.02.24 fanden in München in der Lindehalle die diesjährigen Bayerischen Hallenmeisterschaften statt. Als Teilnehmer vom TSV 1861 Mainburg waren beim 60 m-Sprint die Athleten Vincent Limpens, Korbinian Lang und Tobias Blaha gemeldet.

Zunächst waren Vincent und Tobias in der Altersklasse der Männer an der Reihe. Vincent startete in seinem Vorlauf mit einer Zeit von 7,18 Sekunden und erreichte mit dieser Zeit locker das Halbfinale. Trainer Tobias unterliefen nach guter Reaktion in der Beschleunigung technische Fehler, wodurch er die mögliche Qualifikation für das Halbfinale um genau eine Zehntel in 7,39 Sekunden verpasste.

Korbinian brachte in seinem Vorlauf der Altersklasse U18 dieses Mal keinen guten Start hin. Durch seine verbesserte Sprinttechnik zeigte er noch eine gute Endphase, wodurch er sich mit einer Zeit von 7,71 Sekunden für einen der drei angesetzten Finalläufe qualifizierte. Aufgrund eines persönlichen Termins verzichtete er auf den Finallauf.

Im Halbfinale kam Vincent ganz stark aus dem Startblock und war die erste Rennhälfte direkt am späteren Bayerischen Meister Fabian Olbert dran. Die letzten Meter musste er etwas abreißen lassen, konnte aber seine Bestzeit aus dem Vorjahr um 1/100 auf 7,08 Sekunden verbessern. Leider verletzte sich Vincent in diesem Lauf leicht am Oberschenkel und musste trotz Qualifikation auf das Finale der besten acht Athleten verzichten.

Bei den Bayerischen Meisterschaften und auch bei den vorangegangenen Wettkämpfen konnten die drei leistungsstärksten Athleten der Trainingsgruppe, trotz fehlender Trainingsmöglichkeit in einer Leichtathletik-Halle, gute Schnelligkeitswerte zeigen, was bei einer guten und verletzungsfreien Vorbereitung auf eine erfolgreiche Sommersaison hoffen lässt.

03.02.2024

Süddeutsche Meisterschaften München mit Vincent Limpens

München, 3. Februar 2024. Vincent Limpens qualifizierte sich mit seinen guten Leistungen in der diesjährigen Hallensaison für die Süddeutsche Meisterschaft der Aktivenklasse in München.

Vincent war im zweiten Vorlauf dran und erzielte eine Zeit von 7,23 Sekunden. Leider kam er nicht an seine Saisonbestzeit von 7,15 Sekunden heran, welche aber für die Qualifikation (7,17 Sekunden) für den Zwischenlauf notwendig gewesen wäre.

Bei den am nächsten Wochenende stattfindenden Bayerischen Meisterschaften hofft er auf schnellere Beine um wieder vorne mitzulaufen.

27.01.2024

Munich Indoor

München, 27. Januar 2024: Das Munich Indoor ist eine der größten Veranstaltungen in der Wintersaison – und auch eine der wenigen, an welchen die U14 teilnehmen können. Insgesamt nahmen beinahe 700 internationale Sportler teil. Aus den Altersgruppen U14, U18 und Männer nahmen insgesamt 5 Athleten und Athletinnen aus Mainburg teil. Lisa-Marie Stanglmair und Magdalena Weinberger bei den W13(U14), Sebastian Müller und Lena Nirschl bei den U18 und Vincent Limpens bei den Männern. Der ebenfalls noch gemeldete Korbinian Lang musste krankheitsbedingt absagen.

U14

Auch beim Munich Indoor, wie schon beim Dreikönigstreffen in Passau, durften in diesem Jahr zum ersten Mal die W13 wieder an den Start. Allerdings nur bei W15 Wettbewerben, was die Wahrscheinlichkeit auf einen Sieg natürlich gegen Null gehen lies. Nichtsdestotrotz freuten sich Lisa-Marie und Magdalena, beim 60m Wettbewerb gegen 100 Gegnerinnen anzutreten, allesamt mindestens 1 Jahr älter, die Hälfte der Teilnehmerinnen sogar 2 Jahre älter. Dementsprechend aufgeregt waren auch beide. Für Magdalena war es zusätzlich ihr allererster Wettkampf überhaupt – eigentlich wollte sie im schon Dezember in Fürth antreten, aber an diesem Tag wurden leider die Schneemassen auf den Strassen um Mainburg nicht wirklich geräumt und wir mussten diesen Wettkampf absagen. Magdalena überquerte die Ziellinie nach guten 9,34s. Lisa war überraschenderweise, und anders als in den offiziellen Startlisten ausgeschrieben, gleich im ersten Lauf anstatt erst im dritten an der Reihe. Und dann machte auch noch eine Bahnnachbarin einen Fehlstart, was für zusätzliche Aufregung sorgte. Trotzdem stellte Lisa eine neue persönliche Bestleistung auf und erreichte mit 8,71s Platz 29 von 102. Insgesamt war ein extrem starkes Feld am Start, die Zeiten unterschieden sich zum Großteil nur um 1/100stel Sekunden. Und die ersten 30 Athletinnen hätten sich sogar für die Bayerischen Meisterschaften der wU18 qualifiziert so sie dort denn starten dürften.

 

U18 aufwärts

Die U18-Athletin Lena Nirschl hatte nach zwei Jahren Pause ihren Wiedereinstieg in das Wettkampfgeschehen. Ihre erste Disziplin war der Weitsprung, wo das große Teilnehmerfeld von 32 Athletinnen in zwei Gruppen aufgeteilt wurde. Aufgrund fehlender Meldeleistung war Lena in der zweiten Gruppe und durfte deswegen nur drei Versuche springen. Mit ihren erzielten 4,38 m blieb sie nur 4 cm hinter ihrer alten Bestweite aus 2022 und erreichte in ihrer Gruppe Platz 5.

Der erst wiedergenesene Sebastian Müller feierte seine diesjährige Hallen-Premiere im 60 m-Sprint. Mit einem guten Start konnte er die erste Rennhälfte gut mithalten. Die letzten Meter fehlte ihm noch etwas die Frische um an den Führenden dran zu bleiben. Dennoch verbesserte er seine letztjährige Bestzeit um mehr als eine halbe Sekunde auf 8,28 Sekunden, was ihm Platz 5 in seinem Lauf einbrachte.

Vincent startete in seinem 60m-Vorlauf auf der Bahn neben Olympiateilnehmer Roy Schmidt. Vincent hielt die ersten Meter noch gut mit, im weiteren Verlauf fehlte ihm an diesem Tag aber etwas die Frische, wodurch er Platz 2 mit einer Zeit von 7,22 Sekunden erreichte. Leider verpasste er mit dieser Zeit um 5/100 die Finalteilnahme.

Lena startete erstmalig über 60m in der Halle. Irrtümlicherweise wies sie bei der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung ein Kampfrichter in Lauf 6 vom Sprint der Frauen ein. Lena stellte ihren Startblock ein und bereitete sich auf den Lauf vor. Direkt vor dem Startschuss bemerkten die Kampfrichter die Verwechslung und erklärten Lena, dass diese erst im 6. Lauf der U18-Athletinnen dran sei. Nach diesem Durcheinander erwischte Lena keinen optimalen Start in ihrem richtigen Laufe und erreichte dennoch Platz 2 in 8,96 Sekunden.

Kontakt
Geschäftsstelle

Turn- und Sportverein 1861 Mainburg e.V.
Am Gabis 1
84048 Mainburg

08751-5403
info@tsv-mainburg.de

Kontakt aufnehmen

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

Montag: 18:00 - 21:00 Uhr
Dienstag: 10:00 - 12:00 Uhr
Mittwoch: 15:00 - 17:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 - 12:00 Uhr
Freitag: Geschlossen
Samstag: Geschlossen
Sonntag: Geschlossen